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Rechtsschutzversicherung
"Aber ich bin doch im Recht!"
Recht haben bedeutet nicht automatisch Recht bekommen. Ob Probleme mit dem Arbeitgeber, ungeklärte Schuldfrage beim Verkehrsunfall oder Ärger mit den lieben Nachbarn - eine Auseinandersetzung endet nicht selten vor Gericht. Nicht immer, wenn man im Recht zu sein glaubt, wird dies auch durch das Gericht bestätigt. Als Folge tragen Sie Prozesskosten und kommen nicht selten für Zeugengelder oder Sachverständigenhonorare auf. Wie hoch diese Kosten sind, ist abhängig vom Streitwert, so dass sich die Prozesskostenrisiken nicht selten auf fünfstellige Eurobeträge belaufen.
Wie Sie Ihr Recht durchsetzen
Recht sollte keine Frage des eigenen finanziellen Polsters sein. Die Rechtsschutz-Police stellt Chancengleichheit her, wenn es darum geht, gegen einen finanzkräftigen Prozessgegner langen Atem zu bewahren. Denn grund-
sätzlich gilt: auch, wenn Sie sich nichts zuschulden kommen lassen, sind Sie nicht vor dem hohen Kostenrisiko eines teuren Rechtsstreits gefeit. Etwa dann, wenn in Folge eines Verkehrsunfalls, das Unfallopfer Schadenersatzansprüche gegen Sie stellt oder der Arbeitgeber aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage versucht, den Mitarbeiterstamm zu "verschlanken".
Zu empfehlen ist die Police vor allem dann, wenn Sie sich zu den "Risiko-
kandidaten" zählen, also etwa als:
Vielfahrer
Gerichtsauseinandersetzungen sind vor allem bei mobilen Menschen keine Seltenheit.
Arbeitnehmer in finanziell angeschlagenen Branchen
Gerät der Arbeitgeber in eine finanzielle Schieflage, sind nicht selten die Mitarbeiter die Leidtragenden.
Eigentümer oder Mieter von Immobilien
"Es kann der Klügste nicht in Frieden leben...". Bei nachbarrechtlichen Streitigkeiten oder der Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Miet- und Pachtverhältnissen tritt die Rechtsschutzversicherung auf den Plan. Sie schützt sowohl Mieter als auch Vermieter vor den finanziellen Risiken einer unter Um-
ständen langwierigen rechtlichen Auseinandersetzung.
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